Samstag, 25. März 2017

Neuer Termin - 2018

Nachdem es in 2015 leider nicht geklappt hat, steht nun der offizielle Termin fest.

Oktober 2018



Dienstag, 24. Juni 2014

Das Motorrad für Südamerika > KTM Adventure

Nach vielen Überlegungen welches Motorrad mit nach Südamerika kommen soll, 
ist die Entscheidung gefallen. Ich nehme eine KTM Adventure 950 mit.



Was waren die Überlegungen die zu der Entscheidung geführt haben.
      1. Das Motorrad kenne ich seit vielen Jahren
      2. Die Schwachstellen sind bekannt und zu großen Teilen schon umgebaut
      3. Die Geländegängigkeit ist mehr als ausreichend
      4. Die Performance auf der Straße ist unbestritten
      5. Die Reichweite ist mit 300 km ausreichend 
      6. Wetter und Windschutz ok
      7. Zuladung möglich

Einige Umbauten sind schon erfolgt.
      1. Neuer Kupplungsnehmerzylinder (Sigutech)
      2. Schutz für hinteren Bremsflüssigkeitsbehälter (Touratech)
      3. Tankrucksack (Touratech)
      4. 12V Steckdose

Bevor es aber losgeht sind noch einige Umbauten erforderlich.
      1. andere Reifen (Heidenau)
      2. Sturzbügel (KTM)
      3. Tourensitzbank (Touratech)
      4. Scheinwerferschutz (Touratech)
      5. Motorschutz
      6. neues Navi (Garmin)
      7. ggfls. Heizgriffe für die kalten Anden
      8. Neue Benzinpumpe (Vorsichtsmaßnahme)
      9. ggfls. Zusatztank um Reichweite auf 400 km zu steigern
      10. stabile Hanschutzbügel aus Alu
      11. klappbare Brems- und Kupplungshebel (gegen Schäden beim Umfallen)

Über die Umbauten dann hier in Kürze mehr

Freitag, 13. Juni 2014

Zelt > die Entscheidung ist gefallen

Nach vielen Vergleichen ist die Entscheidung gefallen und das Zelt ist gekauft. 
Am Ende viel die Entscheidung auf das Vango sabre 300 aus England.
Und hier meine ersten Erfahrungen.



POSITIV:
      • sehr schneller und einfacher Aufbau (auch beim ersten mal ohne Anleitung) in 10min
      • Aufbau mit einer person ohne Probleme machbar
      • Verarbeitung macht auf den ersten Blick eine gute Figur
      • Außen liegendes Gestänge aus Alu (Innenzelt bleibt beim Aufbau im Regen also trocken)
      • 2 riesige seitliche Türen (Durchlüftung möglich)
      • 2 kleine Türen ins "Vorzelt" am Kopf und Fußende
      • riesige Liegefläche
      • relativ leicht und kleines Packmaß
      • Recht viele Belüftungsöffnungen

NEUTRAL/NOCH NICHT SICHER:
      • Der Zeltboden ist recht dünn, mal sehen ob er hält
      • Es hätten im Inneren einige Netztaschen mehr sein können

NEGATIV:
      • Die Zeltheringe machen keinen soliden Eindruck, hier nehme ich meine alten Heringe














Sonntag, 20. April 2014

Welches Zelt für 6 Wochen Südamerika?

Die Qual der Wahl
Es sind zwar noch einige Tage bis zum Start unserer Reise, 
aber manche Dinge probiert man aus, bevor man damit 6 Wochen nach Südamerika aufbricht.

Also habe ich angefangen die letzten Tage alle Tipps und Infos zusammenzutragen. Dabei wurde viel gelesen, verglichen und mit Motorradreisenden gesprochen. Folgende Dinge stellten sich dabei als "wichtig" heraus.


1. Liegefläche:
Die Fläche sollte so groß sein, das man mit Kopf und Füßen nicht an die Außenwand stößt. (ich bin fast 2m)
sie sollte breit genug sein um die sperrige Motorradkleidung zu lagern und sich ggfls. auch bei Regen im Zelt umzuziehen


2. Gestänge:
es sollte aus ALU sein und nicht aus Glasfaser 
(verbogenes Alu kann man gerade biegen, gebrochenes Glasfaser nicht)
Das Gestänge sollte "außen" liegen um das Zelt auch bei Regen trocken aufzubauen


3. Türen:
Das Zelt sollte 2 gegenüberliegende Türen haben um mittels Durchzug auch mal im Zelt Sachen zu trocknen oder das Zelt schnell zu lüften


4. Platz im Vorzelt:
Es sollte genug Platz im Vorzelt oder an den Seiten sein, um Teile der Ausrüstung vor Regen geschützt abzustellen ( Stiefel, Koffer, ..)


Diese 4 Bewertungen aber auch das Gewicht, das Packmaß und am Ende auch der Preis haben diese Übersicht entstehen lassen





Samstag, 1. März 2014

Geplante Strecke 2015

Ruta Cuarenta 
Salzseen, Canyons und Vulkane

so könnte unsere geplante Strecke aussehen

(Bilder und Text von Jürgen Zink)

Voraussichtliche Route
 Iquique – Calama – San Pedro de Atacama – Salar de Uyuni – Tupiza – Villazon – La Quiaca – Tilcara – Purmamarca – Juyui – Salta – Cachi – Cafayate – Santa Maria – Belen – Fiambalá - Chilecito - San Augustin – San Juan – Uspallata-Pass – Mendoza – Lago Diamante – Malargüe – Chos Malal – Caviahue - Lago Alumine – Junin de los Andes - Pucon – Villarica – PN Conguillo – Lonquimay – Victoria – Conceptión – Chanco – Matanzas – San Antonio - Valparaiso



Sonntag, 26. Januar 2014

Der Plan > 2015

Ruta Cuarenta 
Salzseen, Canyons und Vulkane

(Bilder und Text von Jürgen Zink)


Die Ruta Cuarenta (= 40) ist eine der Traumstraßen der Welt, die aber nur wenige außerhalb des Landes kennen. Sie wird auch als „Straße der Pioniere“ bezeichnet, und hat einen entscheidenden Beitrag zur Erschließung der Andenregion auf argentinischer Seite geleistet. Sie führt über gut 5000 km von La Quiaca an der bolivianischen Grenze bis Rio Gallegos in den äußersten Süden Patagoniens, wo sie dann als Ruta 3 Feuerland von Nord nach Süd durchquert und in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, endet. Sie führt immer an den Anden entlang, mal als eine kleine Piste oder Dorfstraße, dann wieder als gut asphaltierte Landstraße, aber sie ist selten viel befahren. 


Auf der Tour Ruta 40 – Uyuni wollen wir einen großen Bogen von der Atacama zum riesigen Salzsee von Uyuni im bolivianischen Hochland, über die wüstenhaft heißen Nationalparks zwischen San Juan und Salta, bis zur chilenischen Seenplatte im nördlichen Patagonien spannen. In Bolivien erwartet uns rauhes Enduroland, extrem und extrem schön. Die Durchfahrung des Salar de Uyuni gehört sicher zu den Enduro – Urerlebnissen. Weiter immer zwischen den Andenketten entlang, über zahlreiche Pässe durch die Präcordillera. In Nordpatagonien, in der Region von San Junin de los Andes werden wir dann die Anden überqueren und durch chilenisch-Nordpatagonien wieder nach Norden in Richtung Valparaiso fahren. 


Wenn alles nach Plan läuft starten wir im Oktober 2015, also im Frühling, in der quicklebendigen chilenischen Küstenstadt Iquique, wo wir die Motorräder im Hafen abholen. Der frühe Termin ermöglicht normalerweise die Befahrung des Salar de Uyuni, des größten Salzsees der Welt, bei trockenen Bedingungen. Wenn wir auf einer Länge von 3000 Kilometern die chilenisch-argentinischen Anden durchstreifen, werden wir immer wieder auf die Spuren der Dakar 2014 stoßen, deren erste Streckenhälfte durch dieselben Regionen Nordargentiniens und Südboliviens führte. Wir suchen uns die schönsten Täler aus und befahren die spektakulärsten Pässe. Wir vermeiden das windige Südpatagonien und die endlosen Steppenpisten des Südens und hören dort auf, wo Patagonien vielleicht am schönsten ist - in den Araukarienwäldern an den Hängen der Vulkane und an den zahlreichen Seen beiderseits der Cordillera von San Martin de los Andes. 



Donnerstag, 26. Dezember 2013

Transalp2013 > Videos


Es ist geschafft, die Videos sind geschnitten.

Zur Info: da die Videos nur für den "privaten" Gebrauch bestimmt sind, 
können die Videos nur noch nach Freischaltung angeschaut werden. 
Also bitte teilt mir dazu einfach eure Email-Adresse mit. 
Am besten die Adresse mit der Ihr euch bei Google anmeldet, 
da die Videos im Google-Drive gehostet sind. 

Kurze Mail über das Kontaktformular (links) 
oder eine Mail an webmaster@mountaintrails.de reicht. 
Alternativ steht auch Dropbox zur Verfügung.


Sonntag, 15. September 2013

Montag, 26. August 2013

Transalp 2013 - Zusammenfassung

Alle 5 Crosser sind gut daheim angekommen. 
Die ersten Bilder und Videos sind betrachtet und auch die Daten ausgewertet.


Fazit:
- keine technischen Probleme (nicht mal einen Platten)
- keine großen Stürze oder Verletzungen
- gute Planung (alle Wege haben gepasst und auch die Hotels waren gut bis sehr gut
- super Wetter (nur 2 Stunden Regen am Tag4)

Die ausführlichen Berichte der einzelnen Tage (ink. Bilder, Videos, GPS-Daten, Hotel-Infos und Tipps) werden die kommenden Tage und Wochen, nach und nach auf der Homepage veröffentlicht.

Daher bei Bedarf regelmäßig unter www.mountaintrails.de vorbeischauen.
Wer direkte Fragen hat, darf natürlich auch direkt fragen. ;-)


Daten:
In Summe legten wir in den 8 Tagen rund 550km mit ca. 13.500hm zurück.



KilometerHöhenmeter  hinaufHöhenmeter hinab
16.08.2013
7117001600
17.08.2013
8517001600
18.08.2013
6617501450
19.08.2013
7818002400
20.08.2013
4617001100
21.08.2013
5315001950
22.08.2013
6421002100
23.08.2013
5313002000

Freitag, 23. August 2013

Tag 8

WIR HABEN ES GESCHAFFT !!!!

Heute hieß es noch einmal früh aufstehen, um den finalen Tag zu fahren. Der Wetterbericht hatte Regen angesagt, aber am Gardasee soll es ja nie schlechtes Wetter geben. So fuhren wir guter Dinge los.

Nach wenigen Meter bogen wir gleich in einen groben Schotterweg ab und die ersten 200hm gehörten uns.

Nach einer rasanten Abfahrt durch kleine Bergdörfer warteten die letzten 800hm hinauf zum Passo di Giovo (1300m) auf uns. Da über diesen Pass im Vorfeld wenige bis keine Info zu finden waren, wusste keiner was uns erwartete.

Der erste Teil ging sehr steil auf Asphalt hinauf und kurze Zeit später wurde daraus sehr tiefer Schotter. So wurde unser letzter Anstieg noch einmal zu einer Herausforderung für Geist und Maschine.

Oben angekommen suchten wir den Weg nach unten. Auf der Karte war nur ein Steig eingezeichnet, der sich in Natura in einen tollen Singletrail verwandelte. Später rollten wir auf Schotter und Asphalt hinab zum Ledro-See.

Nach einer Mittagspause am See wartete nun das letzte Highlight auf uns. Die alte Ponale-Straße mit einem gigantischen Blick auf den Gardasee. Die wurde mit einem riesigen Lachen im Gesicht bezwungen, um dann in Riva einzulaufen. Jetzt gab es das verdiente Eis und das Bad im Gardasee.

Start: 8:15Uhr

Ziel: 14:30Uhr

Länge: 62km

Höhenmeter: 1200hm

Donnerstag, 22. August 2013

Tag 7

Eure Crosser haben erneut einen tollen Tag in dem traumhaft schönen, dennoch tückigem  Brenda Alpenmassiv verbracht und heile überstanden.

Der Tag startete wie immer zeitig mit einem ausgiebigen Frühstück, um wenig später den ersten von drei Anstiege hochzustrampeln. Nach kühlen 1000hm durch einen schönen Wald und einer Schlucht erreichten wir "campo carlo magno".

Dies ist wahrscheinlich kein bekannter Begriff, ist auch nicht wichtig, denn der erste Anstieg war geschafft. Danach ging es trailig hinunter, um die nächste 500hm zu einem erneuten Geheimtipp dem Lago di Val d' Agola am Fuße des Passes "Bregn de l' Ors". Dieser Pass nötigte uns die letzte 250hm hoch zu schieben bzw zu tragen.

Die Belohnung oben: ein gigantisches 360 Grad Panorama, um anschließend auf einem anspruchsvollen Trail herunter zu düsen.

Wir merken deutlich, dass wir gen Süden radeln. Im Tal wird es immer wärmer und so war der letzte Anstieg zum Hotel in Breguzzo schweißtreibend. Nun sind wir da, haben uns mit dem Tagesmenü gestärkt, den Muskeln im Wellnessbereich etwas Entspannung gegönnt und freuen uns auf den morgigen Finaltag.

Start: 8:15Uhr

Ziel: 17:15Uhr

Länge: 66km

Höhenmeter: 2100hm

Reine Fahrzeit: 6h

Mittwoch, 21. August 2013

Tag 6

Auch an Tag 6 sind wir gut im Hotel angekommen.

Nach dem Frühstück schafften wir es um 8:45Uhr auf dem Rad zu sitzen. Alle wussten das heute ein sogenannter Highlight-Tag werden sollte, daher war die "Vorfreude" groß.

Die ersten 200hm waren auf Asphalt schnell erledigt. Danach ging es in der Kühle des Waldes auf einfachen Forstwegen leicht bergauf. Nach ein bis zwei Kilometern verwandelte sich der Weg in einen scheinbar endlosen Serpentinenpfad. Der Weg wurde immer steiler und ruppiger. Das eine oder andere nicht jugendfreie Wort wurde gehört.

Und so ging es 1000hm weiter, hinauf bis auf 2400m über dem Meer. Am Rifugio Bozi mussten wir kurz rasten um wieder zu Kräften zu kommen.

Jetzt hieß es noch einmal alles aus sich herauszuholen. Den die letzten 200hm mussten getragen oder geschoben werden.

Am höchsten Punkt angekommen verwandelte sich die Erschöpfung in Begeisterung. Die Aussicht von über 2600m war einfach genial.

Nach einer Fotopause ging es nun 40km lang bergab. Erst auf einem genialen Singletrail. Später war der Wanderweg nur noch schiebend zu bewältigen. Die letzten 20km rollten wir auf Schotter und Asphalt bis nach Dimaro.

Start: 08:45Uhr

Ziel: 16:30Uhr

Länge: 54km

Höhenmeter: 1500hm

Reine Fahrzeit: 5h

Dienstag, 20. August 2013

Tag 5

Auch den fünften Tag haben wir erfolgreich absolviert. Unter Kennern rangiert der Tag auch als "Ruhetag", da wir schon gegen 14:30Uhr am Ziel waren.

Auf Grund des kurzen Tages war die Abfahrt vom Hotel für 8:30Uhr geplant. Aber vorher war Bike-Pflege angesagt, denn nach der Tortur von Gestern mussten dringend Bremsbeläge geprüft und die Kette geschmiert werden.

Nach dem Start in Grosio dauerte es nicht lang und die erste Auffahrt zum Passo della Foppa stand auf dem Programm. Die nächsten 2:20h ging es 1200hm bergauf. Diesmal zur Abwechslung komplett auf Asphalt.

Nach einem kurzem Halt auf 1859m ging es nun auch auf Asphalt hinab ins Tal bis auf 930m. Die fast 1000hm vergingen wie im Fluge. (Zum Glück gab es keine Radarfallen in den 30iger Zonen) ;-) Unterwegs lockte uns so manche Bar zum Espresso-Stop.

Nun hieß es nochmal 300hm hinauf fahren. Die Originalroute sollte entlang der Straße verlaufen. Darauf hatten wir wenig Lust und so wurde nach dem Studium der Karte ein Wanderweg gefunden. Diesem folgten wir und am Ende entpuppte sich der Weg sogar als schöner Trail.

Am Ende vom Trail machten wir noch einen Boxenstop und tauschten an einem Bike die Bremsbeläge, den Metall auf Metall bremst schlecht. (Einer der Crosser hatte beim Check am Morgen sein Bike wohl nicht so genau geprüft) ;-)

Die letzten 5km rollten wir auf einem schönen Radweg den Berg hinauf nach Ponte di Legno.

Start: 8:30Uhr

Ziel: 14:30Uhr

Länge: 46km

Höhenmeter: 1600hm

Reine Fahrzeit: 4h